Frieden für Deutschland?

Die „neue Rechte“ und ihre militärpolitischen Vorstellungen
Infoveranstaltung mit Fabian Virchow.

Berlin, 28. November, 19.00 Uhr
Mediengalerie, Dudenstraße 10
U Platz der Luftbrücke

Flugblatt

Ist die Ablehnung von Krieg und Militarismus typisch friedensbewegt? Manche Positionen von alt- und neurechten Organisationen scheinen dem klassischen Forderungskatalog der Friedensbewegung zu entstammen: Bundeswehr raus aus Afghanistan; raus aus dem Windschatten der USA; NATO entweder schwächen, zerschlagen oder verlassen.
Auch wenn die Unterschiede bei näherem Hinsehen klar werden: Das Erstarken neofaschistischer und „rechtspopulistischer“ Kräfte ist für die Friedensbewegung eine auch inhaltliche Herausforderung.
Welche Ziele verfolgt die AfD in sicherheitspolitischer Hinsicht; wie stehen „Rechtspopulisten“ und Neonazis zur Einbindung der BRD in EU und NATO, zu ausländischen Militärbasen, wie positionieren sie sich zu bestimmten Kriegseinsätzen; welche Forderungen haben sie hinsichtlich Rüstung und Militärhaushalt?
Die Veranstaltung soll dazu beitragen, die rechten Positionen zu Krieg und Militär zu verstehen, einschließlich der dahinterliegenden Begründungsmuster und historischen Bezügen.
Damit wollen wir zugleich einen Anstoß dafür geben, im Rahmen einer darauf aufbauenden Veranstaltung (Frühjahr 2019) darüber zu diskutieren, wie die eigenen emanzipatorischen und antimilitaristischen Positionen geschärft bzw. schärfer begründet werden können.
Der Referent Fabian Virchow leitet an der Hochschule Düsseldorf den Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus und beschäftigt sich seit Jahren mit militärpolitischen Positionen der alten und „neuen“ Rechten.

Eine Veranstaltung des Bildungswerks der DFG-VK in Kooperation mit der VVN-BdA

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Neues Erinnerungsprojekt: Genozid an Roma in der Ukraine 1941-1944

Im Mai 2018 haben wir mit einem neuem Projekt begonnen: Es geht um die Erinnerung an den Genozid an ukrainischen Roma im deutschen  Besatzungsgebiet 1941-1944 (das Vorgängerprojekt beschäftigte sich ja mit der rumänischen Besatzungszone). Wir haben im Rahmen einer Recherche über 60 Interviews geführt, darunter Dutzende mit ZeitzeugInnen. Vom 31. August bis zum 9. September werden wir mit einer Gruppe von UkrainerInnen und Deutschen, darunter Roma und Nicht-Roma, einige der ZeitzeugInnen und ExpertInnen sowie Erinnerungsstätten erneut besuchen.

Neben der Auseinandersetzung mit der Geschichte geht es um die Sensibilisierung für jegliche Diskriminierung in beiden Ländern.

Weitere Informationen zu diesem Projekt auf unserer Projekthomepage:

www.genocidegainstroma.org

 

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Epistemische Gewalt und Antimilitarismus

Vortrag und Workshop zu queerer,
feministischer und antimilitaristischer Politik

Mit Claudia Brunner
(Zentrum für Friedensforschung
und Friedensbildung, Uni Klagenfurt)
und Thomas Mickan
(Informationsstelle Militarisierung, Tübingen)

Donnerstag 16.11.2017 18-22 Uhr
Aquarium (Südblock), Skalitzer Str. 6, U-Kottbusser Tor

Ankündigungs-Flyer

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Ukraine: Pazifismus ist kein „Staatsverrat“!

Kriegsdienstverweigerer Ruslan Kotsaba und Ulrich Heyden
berichten über Krieg und Menschenrechte in der Ukraine

kotsabaMontag, 13. November 2017,
Beginn: 19 Uhr

Jugend- u. Kommunikationszentrum Wasserturm Kopischstraße7
Ecke Fidicinstrasse in 10965 Berlin-Kreuzberg

und hier das Flugblatt

Und hier das Flugblatt

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01.06.2016 Diskussionsveranstaltung in Berlin

Ukraine Freiheit für Ruslan Kotsaba

Berichte und Hintergründe
Mit seiner Ehefrau Uliana Kotsaba und
dem Journalisten Reinhard Lauterbach

19.30 Uhr
Galerie Olga Benario

Hier weitere Informationen.

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28. Januar 2016: Info-Veranstaltung in Berlin

Europas vergessener Holocaust

19.30 Uhr, Galerie Olga Benario, Richardstr. 104 (U-Bhf. Karl-Marx-Straße)
Mit Wolfgang Wippermann (FU Berlin),
Martin Holler (HU Berlin) und
Adrian Furtuna (Rodimata Research Center, Bukarest).

weitere Informationen

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Unser neuer blog

Er entwickelt sich langsam und ist unter hier zu finden.

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Unser neues Projekt: Genozid an Roma in Transnistrien – remember to resist!

In den nächsten Monaten werden wir uns schwerpunktmäßig mit einem Projekt zum Genozid an Roma während des Zweiten Weltkrieges beschäftigen, vorrangig im damaligen rumänischen Besatzungsgebiet. Wir fragen nach den historischen Abläufen, insbesondere aber nach der Erinnerungskultur in Deutschland, Rumänien, Moldawien und der Ukraine. Zu den zentralen Elementen des EU-Projektes gehört die Einbindung von acht jungen Roma aus allen vier Ländern und die gemeinsame Fahrt an die früheren Tat-Orte.
Hier folgt eine Zusammenfassung des Projektes auf englisch. Weitere Infos auf unserem bald eingerichteten blog!

„Genocide against Roma people: Remember to resist”
A project with young Roma from four countries.

Project period: 08-02-2015 (commemoration in Auschwitz) till december 2016
EU_Banner

Gefördert von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ)

Summary of the Project

The project aims to remember the faith of the Roma people in those regions which were under Romanian rule during the Second World War. The remembrance of the genocide shall promote social commitment against racist and antiziganist discrimination. Organisations of the Roma minority and young Roma from Germany, Ukraine, Moldavia und Romania involved, we shall question survivors of the Porajmos, scientific, political, social and media stakeholders and determine spots of remembrance in these four countries. For this purpose, we will organize an excursion of about two weeks in spring 2016. Participants are eight young Roma, each two of them from Germany, Romania, Moldavia and Ukraine. Before, in late summer 2015, we will identify persons and spots during a research.
On several occasions in all of the participant countries we will have public events to inform about the project and to discuss the historical facts as well as the challenges for commemoration and remembrance.

The „material“ effect of the project is an exhibition that remembers the majority societies as well as the Roma´s communities to this part of their common history, and further on reflects the antiziganist mechanisms that led to the Porajmos. The exhibition questions to what extent these mechanisms are still functioning today and shows examples how to combat them. We will also produce a video documentation about the project and a brochure.
Concerning the “non-material” effect, the common approach to the historical processes and the mutual exchange of today´s discriminatory experiences shall strengthen the young Roma´s capacities to self-organisation and empower them to better engage in social and political processes of the majority societies. In Germany, the exhibition shall reflect this special aspect of Nazi-crimes that is almost forgotten.

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Veranstaltung: „Krieg der Erinnerungen in der Ukraine und in Deutschland“

3. Juli 2015, 19 Uhr, Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstr. 13-14, Berlin, Saal B, 2. Etage

kde_ukrErinnerung an den Holocaust vs. Rehabilitierung nationalistischer Kollaborateure?

Der „Krieg der Erinnerungen“ tobt in der Ukraine heftiger denn je.

Die Geschichte des Landes wird zunehmend aus ethnisch-nationalistischer Sicht dargestellt. In die behauptete Traditionslinie eines hundertjährigen Kampfes um nationale Unabhängigkeit werden auch nationalistische Milizen, Kollaborateure des Nazi-Reiches und Freiwillige der Waffen-SS eingereiht.

Die Erinnerung an den Holocaust, der schon zu Sowjetzeiten als Marginalie behandelt wurde, droht verloren zu gehen. Jedes dritte Holocaust-Opfer stammte aus der Ukraine – aber noch immer gibt es kein zentrales Mahnmal, kaum Literatur. Stattdessen gibt es in Politik und Gesellschaft eine Rehabilitierung jener, die als Komplizen am Holocaust beteiligt waren.

 

Auch in Deutschland haben „antitotalitäre“ Deutungsmuster sowie die Gleichsetzung von kommunistischer Herrschaft und Nazireich Konjunktur. Auch hier droht durcheinanderzugeraten, wer während der NS-Herrschaft Täter, wer Opfer war.

Unsere Referentinnen und Referenten berichten über die unterschiedlichen Formen der Erinnerung an den Holocaust, über ihren Kampf gegen das Vergessen und gegen die Rehabilitierung der Täter.

 

Auf dem Podium:

 

Boris Zabarko, Kiew. Historiker und Vorsitzender der Vereinigung jüdischer ehemaliger Häftlinge der Ghettos und nationalsozialistischer Konzentrationslager.

Günter Morsch, Oranienburg. Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.

Grzegorz Rossolinski-Liebe, Berlin. Historiker, Experte zur Geschichte der Organisation Ukrainischer Nationalisten/Ukrainische Aufständische Armee (OUN-UPA).

Flyer als pdf

Koveranstalterin: VVN-BdA Berlin. Gefördert von der Stiftung Erinnerung-Verantwortung-Zukunft (EVZ) und der Bertha-von-Suttner-Stiftung.

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Ausstellung – Moorsoldaten in Norwegen

plakatMoorsoldaten – so nannten sich die politischen Gefangenen in den Emslandlagern, die als erste von den Nazis ausgeschaltet wurden. Ab Kriegsbeginn kamen dort dann Strafgefangene der Wehrmacht, Kriegsdienstverweigerer und Deserteure hinzu. Von ihnen wurden 1942 ca. zweitausend Gefangene zur Zwangsarbeit ans Nordkap verfrachtet, um für die OT (Organisation Todt) unter menschenunwürdigen Bedingungen Verteidigungsanlagen und Straßen zu bauen und diese im Winter schneefrei zu halten.
Gemeinsam mit dem Antikriegsmuseum in Narvik, das dem Thema ein neues Museum widmet, sowie gemeinsam mit der Berliner VVN/BdA wollen wir die Geschichte der Moorsoldaten in Nordnorwegen aus der Versenkung holen.

Wir nähern uns dabei auf der Basis von Rechercheergebnissen, künstlerisch-politisch aber auch persönlich dem Thema an.
Ausstellung Hintergund und Motivation

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